Unterwalden holt sich auch Frühlingsmeistertitel

Finalturnier 2016, 1. Stärkeklasse

Das Team Unterwalden gewann überlegen auch die Frühlingsmeisterschaft. Silber ging an die White Indians Inwil-Baar und Bronze holte sich Langenthal-Aarwangen. Den Vipers InnerSchwyz blieb der vierte Rang.

In 32 Spielen der gesamten Saison wurden die Unterwaldner kein einziges Mal geschlagen. Nur dreimal mussten sie mit einem Unentschieden vorlieb nehmen. Dies ist die eindrucksvolle Bilanz der Spielgemeinschaft von Vereinen aus den Kantonen Ob- und Nidwalden. Am Finalturnier der besten vier Mannschaften der Frühlingsmeisterschaft bestätigte Unterwalden seine Dominanz eindrucksvoll. Weder die Vipers InnerSchwyz im Halbfinal noch die Weissen Indianer aus Inwil-Baar im Final konnten dem Favoriten Paroli bieten. Mit 11:6 wurden die Schwyzer eliminiert und mit 10:3 die Zuger im Showdown abgefertigt. Verdient und überlegen durfte Unterwalden die Pokale Nummer drei (Qualifikationssieg) und vier (Frühlingsmeistertitel) der Saison 15/16 in Empfang nehmen. Die erste Mannschaft von Inwil-Baar sicherte sich wie in der Herbstrunde Rang zwei und etablierte sich deutlich als zweitbeste Mannschaft der vergangenen Spielzeit.

 

ULA 1 und die Vipers InnerSchwyz 1 steigerten sich im Vergleich zur Herbstrunde in der Qualifikationstabelle um je zwei Ränge. ULA 1 durfte als Dritter im Halbfinal Inwil-Baar 1 fordern und die Vipers 1 ergatterten sich das Halbfinalticket mit Rang vier in der Qualifikation. Nachdem beide Teams ihre Halbfinalspiele verloren hatten, trafen sie im Spiel um den letzten Platz auf dem Podest aufeinander. Die Berner behielten in einem ausgeglichenen Fight mit 8:6 die Nase vorn. Sie sicherten sich damit den Pokal für den dritten Rang. Den Vipers InnerSchwyz blieb der Trost, eine vorzügliche Frühlingsrunde gespielt zu haben, überholten sie doch Sursee und Astros Rotkreuz in der Tabelle. Erstmals in der Geschichte der JLZ spielten die Innerschwyzer an einem Finalturnier der besten vier Teams mit.

 

Die JLZ gratuliert den vier Finalturnierteilnehmern zur tollen Frühlingsrunde.


Fotogalerie: 20. März 2016, Finalturnier in Altdorf

Bilder: Michael Peter, spitzensport@gmx.at



Muotathal marschiert durch, Luzern schafft den Aufstieg ebenfalls

Auf-/Abstieg 2016, 1./2. Stärkeklasse

Nach dem Aufstieg in die 2. Stärkeklasse nach der Herbstrunde folgte der nächste. Muotathal schaffte den Durchmarsch unter die besten 8. Auch Qualifikationssieger Luzern stieg in die 1. Stärkeklasse auf. Astros Rotkreuz und Sursee schafften den Ligaerhalt, während Weggis-Küssnacht und Uri 1 tauchten.

Bereits am Qualifikationsturnier im Juni 2015 tönten die Muotathaler an, dass mit ihnen für die kommende Saison zu rechnen ist. Ihr Punktetotal für die Einteilung in die Stärkeklassen reichte knapp nicht für die besten 16 Teams. Dafür hatten sie insbesondere in der Vorsaison zu wenig Zählbares erreicht. Mit Rang 17 von 49 Teams starteten die Thaler aus der  Pole-Position in der 3. Stärkeklasse. Souverän wurde im vergangenen Dezember der Aufstieg in die 2. Stärkeklasse realisiert. In Altdorf folgte nun der zweite Streich. Die Schwyzer setzten sich gegen Uri 2 mit 5:3 und gegen Weggis-Küssnacht mit 9:6 durch. Nur Sursee (Rang 5, 1. Stkl.) war eine Nummer zu gross (1:7-Niederlage). Rang zwei in der Gruppe reichte Muotathal für die Promotion in die höchste Zentralschweizer D-Klasse.

Während Sursee 1 mit drei Siegen souverän den Ligaerhalt schaffte, musste Weggis-Küssnacht nach dem Aufstieg im Winter bereits wieder den Gang zurück in die 2. Stärkeklasse antreten. Am Schluss standen drei teilweise knappe Niederlagen zu Buche. Entscheidend waren die Spiele gegen Uri 2 (11:12-Niederlage) und Muotathal (6:9-Pleite). Die zweite Mannschaft des Gastgebers Uri qualifizierte sich als Zweiter der Frühlingsrunde für die Aufstiegsspiele. Die Urner spielten wacker mit, siegten gegen Weggis-Küssnacht, verloren aber das entscheidende Spiel gegen Muotathal knapp. Gegen Sursee war auch für Uri 2 nichts auszurichten (4:15-Pleite). Mit zwei Punkten aus drei Spielen resultierte Rang drei in der Auf-/Aufstiegsgruppe B.

 

In der Gruppe A dominierten die Astros Rotkreuz (6. Rang, 1. Stkl.). Sie gewannen ihre Spiele locker und feierten den Ligaerhalt deutlich. Der Qualifikationssieger der 2. Stärkeklasse, Unihockey Luzern, musste sich nur den Rotkreuzern mit 1:12 beugen. Uri 1 mit einem deutlichen 16:1-Sieg und Einhorn Hünenberg mit 10:4 wurden klar in die Schranken gewiesen. Somit sicherten sich die Leuchtenstädter Rang zwei in der Gruppe und den damit verbundenen Aufstieg.
Die erste Mannschaft von Uri hatte in der Frühlingsrunde hart zu beissen. Punktelos auf Rang 8 der Frühlingsrunde gelandet, mussten sie das Unterfangen Ligaerhalt antreten. Immerhin schlug Uri 1 die Einhörner aus Hünenberg klar mit 11:3. Die Niederlagen gegen Rotkreuz und Luzern besiegelten jedoch den Abstieg der Urner.
Einhorn Hünenberg als Vierter der 2. Stärkeklasse hatte in Altdorf wenig zu melden. Alle Spiele gingen ziemlich deutlich verloren. Die Zuger waren nach der Herbstrunde aus der 1. Stärkeklasse abgestiegen, durften aber als Vierter der Frühlingsrunde versuchen, die Rückkehr ins Oberhaus zu erreichen.

 

Die JLZ gratuliert Muotathal und Luzern zum Aufstieg und allen Teams zu ihren guten Leistungen an den Auf-/Abstiegsspielen und während der ganzen Saison.


ULA 2 steigt auf, Inwil-Baar 2 geht den umgekehrten Weg

Auf-/Abstieg 2016, 2./3. Stärkeklasse

Von den Teams der 3. Stärkeklasse schaffte nur ULA 2 den Aufstieg. Dafür gelang dem zweiten Team von Inwil-Baar der Klassenerhalt nicht. Zugerland, die Zuger Highlands sowie Albis 1 bleiben zweitklassig.

 

Die zweite Mannschaft von Langenthal-Aarwangen holte nach, was sie nach der Herbstrunde noch um Haaresbreite verpasst hatte. Sie realisierte den Aufstieg in die zweite Stärkeklasse. Als Gruppensieger der 3. Stärkeklasse Süd angereist, vermochten sich die Berner gegen das höher klassierte Inwil-Baar mit 9:4 und gegen Kägiswil-Alpnach (Gruppenzweiter 3. Stkl. Süd) mit 9:2 durchzusetzen. Nur gegen die Zuger Highlands 1 verlor ULA 2 knapp mit 11:8. Der zweite Gruppenrang reichte ULA zur Promotion.

Die Zuger Highlands (5. Rang, 2. Stkl.) wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und holten fünf von sechs möglichen Zählern. Sie erreichten damit den Klassenerhalt souverän. Inwil-Baar 2 hingegen reichten die beiden Punkte beim 6:2-Sieg gegen Kägiswil-Alpnach und das Unentschieden gegen die Highlands nicht, um die Klasse zu halten. Die Obwaldner ihrerseits mussten Lehrgeld bezahlen, verloren sie doch ihre drei Spiele klar. Sie feierten jedoch bereits mit der Qualifikation zum Aufstiegsturnier einen feinen Erfolg, waren sie doch als bester Gruppenzweiter der 3. Stärkeklasse erstmals an einem finalen Event dabei.

 

Die zweite Auf-/Abstiegsgruppe war ziemlich umstritten. Zugerland realisierte zwar drei Siege, diese fielen allerdings sehr knapp aus (6:5 gegen Albis 1, 4:3 gegen Albis 3 und 13:8 gegen Wolhusen). Der Gruppensieg bedeutete für Zugerland den Klassenerhalt. Auch Albis 2 (6. Rang, 2. Stkl.) konnte sich in der Liga halten. Auch die Jungs aus dem Säuliamt mussten dafür hart arbeiten. Wolhusen (Gruppensieger 3. Stkl. Ost) wurde mit 8:6 und die Vereinskollegen von Albis 3 mit 7:4 in die Knie gezwungen. Wolhusen schaffte es nach dem Abstieg im letzten Dezember knapp nicht, in die Stärkeklasse 2 zurückzukehren. Das entscheidende Spiel gegen Albis 1 ging knapp verloren.
Erfreulich war der Auftritt der dritten Mannschaft von Floorball Albis. Sie durften als Gruppenzweiter der 3. Stärkeklasse Nord anstelle von Eschenbach nachrücken, das auf eine Teilnahme am Aufstiegsturnier verzichten musste. Zwar verlor Albis 3 alle Spiele, die Resultate waren jedoch allesamt ziemlich knapp (3:4, 4:7, 3:8).

 

Die JLZ gratuliert ULA 2 zum Aufstieg und allen Teams zu ihren guten Leistungen an den Auf-/Abstiegsspielen und während der ganzen Saison.


Unterwalden wird Favoritenrolle gerecht

05.12.2015, Finalspiele 1. Stkl.

Zum ersten Mal holte sich die Spielgemeinschaft Unterwalden einen Titel. Im Finalspiel der Herbstmeisterschaft setzen sich die Unterwaldner gegen Inwil-Baar durch. Rang drei sicherten sich die Astros Rotkreuz.

In Rotkreuz fanden die Finalspiele der 1. Stärkeklasse statt. Die vier besten Teams der Qualifikation ermittelten in Halbfinal- und Finalspielen den Herbstmeister 2015.

Als Favoriten gingen die Unterwaldner ins Rennen. Ohne Niederlage hatten sie die Qualifikation abgeschlossen. Trotzdem wurden sie bereits im Halbfinal von Sursee stark gefordert. Mit einem 5:3-Sieg in einer spannenden Partie konnte Unterwalden 1 ins Finale einziehen. Dieses erreichten die White Indians Inwil-Baar im anderen Halbfinale gegen die Astros Rotkreuz (3. Qualirang). Die Indianer schwangen im Zuger Duell mit 7:5 knapp obenauf. Die Zuschauer hatten ein sehr umstrittenes Zuger Derby gesehen.

Auch das Finalspiel hielt, was sich die Fans von ihm versprochen hatten. Es war intensiv, spannend und endete mit einem knappen Resultat. Mit 4:2 holte sich Unterwalden verdient den Herbstmeistertitel 2015. Auf den Plätzen 2 und 3 rangierten sich die beiden Zuger Mannschaften Inwil-Baar und die Astros Rotkreuz. Diese bekundeten im Bronzespiel gegen Sursee keine Mühe und siegen mit 12:5.

Die JLZ gratuliert den vier besten Teams der Herbstrunde und im Speziellen Unterwalden zum Titel.



Weggis-Küssnacht kehrt ins Oberhaus zurück

Gruppensieger 3. Stärkeklasse (Süd)
Gruppensieger 3. Stärkeklasse (Nord)
Gruppensieger 3. Stärkeklasse (Ost)

05.12.2015, Auf-/Abstieg 1./2. Stkl.

Weggis-Küssnacht sicherte sich nach dem Qualifikationssieg auch den Aufstieg. Luzern hingegen verzichtete auf die Promotion und überlässt den Platz den Vipers InnerSchwyz. Einhorn Hünenberg stieg in die zweithöchste Liga ab.

Seit der Gründung der JLZ im Jahre 2010 bis im Herbst 2013 spielten die Weggiser bis auf eine Halbsaison stets in der höchsten Stärkeklasse. Fortan gehörten sie der 2. Stärkeklasse an. Nun erorberten sie sich den Platz an der Sonne zurück.

Die Weggiser stiegen mit guten Chancen ins Aufstiegsrennen, hatten sie sich doch souverän durch die Qualifikation gespielt. Sie spielten in einer Viererpool mit ULA 1 (5. Rang, 1. Stkl.), Einhorn Hünenberg 1 (8. Rang, 1. Stkl.) und den White Indians Inwil-Baar 2 (4. Rang, 2. Stkl.). Mit zwei Siegen gegen Hünenberg (9:6) und Inwil-Baar 2 (6:3) sicherte sich Weggis-Küssnacht Rang zwei in der Gruppe und damit den Aufstieg in die höchste Stärkeklasse. ULA 1 holte sich mit drei Siegen souverän den Gruppensieg und verbleibt in der 1. Stärkeklasse. Im Spitzenkampf setzte sich Langenthal-Aarwangen 1 gegen Weggis-Küssnacht knapp mit 10:8 durch.

Hünenberg konnte zwar gegen die zweite Mannschaft der White Indians punkten (7:7), verlor allerdings das entscheidende Spiel gegen Weggis mit 9:6 und muss den Gang die Stärkeklasse 2 antreten.
Im anderen Viererpool forderten Luzern (2. Rang, 2. Stkl.) und Uri 2 (3. Rang, 2. Stkl.) die beiden höher klassierten Teams Vipers InnerSchwyz 1 und Uri 1. Diese Gruppe war äusserst ausgeglichen. Uri 2 verlor zwar dreimal, hielt aber mit den anderen Teams gut mit, was die knappen Niederlagen verdeutlichen.

Im Rennen um die beiden Plätze in der 1. Stärkeklasse lieferten sich Luzern, Uri 1 und die Vipers ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Je zwei Siege hatten schlussendlich alle drei Team auf dem Konto. Luzern (+6) und Uri 1 (+2) behielten dabei knapp die Nase vorn. Die Vipers InnerSchwyz (+1) mussten mit dem undankbaren 3. Rang vorlieb nehmen.
Weil Luzern (Spielgemeinschaft mit dem anderen Aufsteiger Weggis-Küssnacht) auf die Promotion verzichtete, konnten die Schwyzer ihren Platz in der höchsten Spielklasse (verdientermassen) behalten.


Die JLZ gratuliert Weggis-Küssnacht zum Aufstieg und allen Teams zu ihren guten Leistungen an den Auf-/Abstiegsspielen.

 

 


Muotathal setzt Ausrufezeichen

Muotathal steigt auf
Muotathal steigt auf

05.12.2015, Auf-/Abstieg 2./3. Stkl.

Eschenbach, ULA 2 und Muotathal 1 nahmen als Gruppensieger an den Aufstiegsspielen teil. Nur die Schwyzer konnte sich einen Platz in der 2. Stärkeklasse ergattern. Dies allerdings auf überzeugende Art und Weise. In den sauren Abstiegsapfel musste Wolhusen beissen.

Ein Blick auf die Resultate von Lenzburg 2 (bester Gruppenzweiter 3. Stkl.) sagt vieles aus über die Ausgeglichenheit der Teams an den Auf-/Abstiegsspielen 2./3. Stärkeklasse in Muotathal. Die Aargauer verloren sage und schreibe dreimal mit einem Tor Unterschied (3:4 gegen ULA 2, 5:6 gegen die Zuger Highlands 1 und 1:2 gegen Albis 1). Somit hielten sie am Turnierende mit null Punkten und einer Tordifferenz von minus drei die rote Laterne in den Händen.

Mehr Glück hatten die Zuger Highlands 1 und Albis 1. Nach zwei Spielen standen die beiden Teams der 2. Stärkeklasse nämlich mit dem Rücken zur Wand. ULA 2 hatte sie mit zwei Siegen unter Druck gesetzt. Die letzte Runde wurde zu einem Herzschlagfinale. ULA 2 hätte sich eine Niederlage mit 3 Toren Unterschied gegen die Highlands leisten können und wäre trotzdem aufgestiegen. Am Schluss stand aber ein 9:5 für die Zuger auf der Anzeigetafel. Diese zogen ihren Kopf in einem wahren Krimi aus der Schlinge. Mit 4 Punkten und Plus eins hatten sie im Vergleich mit ULA (4 Punkte, +/- 0) hauchdünn die Nase vorn. Und weil sich auch Albis 1 mit einem 2:1-Zittersieg gegen Lenzburg 2 an Land gerettet (4 Punkte, +2) und sich damit sogar noch den Gruppensieg geschnappt hatte, blieb ULA 2 nur der undankbare dritte Gruppenrang. Die Berner bleiben folglich ebenso wie Lenzburg in der 3. Stärkeklasse.

In der anderen Vierergruppe dominierte eine Mannschaft beinahe nach Belieben. Wie schon in der Qualifikation in der Gruppe Ost der 3. Stärkeklasse (9 Spiele, 18 Punkte, +166) dominierten die Muotahaler ihre Gegnerschaft auch an den Promotionsspielen. Mit 10:3 (Eschenbach), 10:5 (Zugerland 1) und 13:5 (Wolhusen) wurden die anderen Teams in die Schranken gewiesen. Ein überzeugender Aufstieg stand fest. Man darf gespannt sein, wie sich die Schwyzer in der Frühlingsrunde eine Liga höher schlagen werden.

Während Zugerland 1 den Ligaerhalt mit zwei Siegen gegen Wolhusen (8:7) und Eschenbach (8:3) sicherstellte, muss Wolhusen nach drei Niederlagen den Gang in die 3. Stärkeklasse Ost antreten. Eschenbach verbleibt trotz einem 5:2 gegen Wolhusen in der 3. Stärkeklasse.

Die JLZ gratuliert Muotathal zum Aufstieg und allen Teams zu ihren guten Leistungen an den Auf-/Abstiegsspielen.